A13:Kiran Katharina Hug

Frida y la mar 
Kiran Katharina Hug | Frida y la mar, 2012
Acryl, Textmarker, Bleistift und Wachsmalkreide auf Papier
70cm x 60cm
Meine Bilder sind Experimentierfelder, auf denen ich mich austobe. Der Entstehungs-Prozess ist mehr spielerisch bis destruktiv/transformativ, als rational. Dennoch gibt es ein paar rote Fäden und wiederkehrende Themen: Tradition vs. Moderne; Frauenrollen/Frau-Sein; Tanz. Fragen wie: Welche neuen Bedeutungen bekommen Traditionen, traditionelle Symbole und Trachten in einem neuen, modernisierten, globalisierten Kontext? Werden Trachten, ihrem Kontext enthoben, zum Kostüm? Verkommen traditionelle Symbole im modernen Kontext zu Ethno-Kitsch/-Trash? Oder wird ihre Sinnhaftigkeit durch neue Bedeutungen bereichert?
Wie wird Weiblichkeit in der modernen Welt neu definiert? Was passiert, wenn traditionelle Frauenrollen aufweichen und neue, manchmal doppelbödige weibliche Identitäten entstehen?
Auch im Tanz werden Kostüme an- und abgestreift, wechseln die Tänzer(innen) oft spielerisch die Rollen. Diese Dynamik kreiert vielschichtige Stimmungen und inspiriert mich zu malerischen Moment-Aufnahmen.