A37:Christine Schön

o. T. 
Christine Schön | o. T., 2013
Bleistift auf Papier
23cm x 23cm
In meinen Grafiken verwebt sich die selbstständige Linie als unmittelbarer Ausdruck von Bewegung zu Formationen, die in einem unbestimmten Raum zu schweben scheinen. In einem offenen Prozess entstanden erlangen sie durch starke Differenzierung zwischen den Grautönen bis hin zum Tiefschwarz Dynamik und Plastizität.

Obgleich sie stets abbildungsfrei angelegt sind, spielen sie zugleich mit Andeutungen an bekannte Seheindrücke aus der Naturbetrachtung. Leicht entstehen Assoziationen an Wolkengebilde, verwehte Blüten oder Wellen. Letztlich lässt sich aber keine der labilen Formgebilde begrifflich festlegen.

Es geht mir darum, aus zeichenlosen Liniengefügen eine ungekannte Klarheit erwachsen zu lassen. Ich praktiziere eine Art zu zeichnen, die jenseits eines direkten Verweises auf die sichtbare Welt eine rein visuelle Bedeutung schafft.

Christine Schön


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